Pressemitteilung vom 17.06.2015

Es sind noch nicht ganz drei Monate vergangen, seit sich die Bürgerinitiative pro Havelspange / Westtangente gegründet hat. Inzwischen konnten wir unser Anliegen zahlreichen Bürgern erläutern. Wir haben drei öffentliche Veranstaltungen durchgeführt. Vereinzelt vorgetragene Bedenken konnten wir ausräumen. Mit großer Mehrheit haben die Bürger, die wir angesprochen haben, unser gemeinsames Anliegen unterstützt. Sie halten die Schaffung der Umgehungsstraße für Potsdam für wichtig, um die mit der sowohl in der Stadt Potsdam als auch in den Nachbargemeinden permanent wachsenden Einwohnerzahl ebenfalls zunehmende Verkehrsbelastung der Potsdamer Innenstadt zu dämpfen. So können Staus und wiederholte Grenzwertüberschreitungen mit Schadstoffen vermieden werden. Mit der Umgehungsstraße und weiterer Verbesserung des ÖPNV kann Potsdam nachhaltig zukunftssicher aufgestellt werden.

Mit Stand von heute haben 1.720 Bürger mit ihrer Unterschrift unser Anliegen unterstützt. Das sind zu etwa 85% Einwohner Potsdams und dabei sind alle Stadtteile von der Innenstadt über die Großwohnsiedlungen bis hin zu allen Potsdamer Ortsteilen einschließlich Golm etwa gleichermaßen vertreten. Die übrigen Unterschriften stammen mehrheitlich aus den unmittelbar benachbarten Gemeinden Werder, Nuthetal, Michendorf, Schwielowsee, Stahnsdorf, Geltow, Brandenburg sowie Berlin.

Die Sicherung der Option für die Umgehungsstraße im Bundesverkehrswegeplan hat große Wichtigkeit für die Lebensbedingungen, die Wirtschaft und den Tourismus sowie den Umweltschutz und Katastrophenschutz im Raum Potsdam. Die Initiatoren der BI streben einen positiven Beschluß der StVV dazu an mit der Nachmeldung der Maßnahme im Bundesverkehrswegeplan. Wir danken allen Bürgern herzlich, die sich sehr engagiert bereits für das gemeinsame Anliegen ausgesprochen haben und sammeln weiter Unterschriften dafür. Infos für alle sind auf unserer Internetseite www.havelspange.de zu finden.

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