Mehr als 2.000 Unterschriften für Havelspange und Westtangente

Mittlerweile haben mehr als 2.000 Unterstützer sich an der Unterschriftensammlung für die Beibehaltung der Havelspange und Westtangente im Bundesverkehrswegeplan beteiligt.

Jede Unterschrift zählt und verdeutlicht den Verantwortlichen in der Politik, dass eine zukunftsweisende Lösung für den Verkehr in Potsdam gefunden werden muss.

Bitte sammeln Sie weiter Unterschriften – entweder „klassisch“ oder online:

Mehr als 100 Unterschriften für die Onlinepetition innerhalb der ersten 24 Stunden

Unsere Onlinepetition hat in den ersten 24 Stunden nach ihrem Start bereits mehr als 100 Unterschriften erhalten. Vielen Dank für Ihre Unterstützung, weiter so! Bitte laden Sie auch Ihre Familie, Freunde und Kollegen ein, das Anliegen zu unterstützen.

Diese Unterschriften werden zusammen mit den vielen Unterschriften, die wir bereits auf dem klassischen Weg gesammelt haben und weiter sammeln, dabei mithelfen, die Politiker in Stadt, Land und Bund für die Verkehrsprobleme in Potsdam zu sensibilisieren.

Bürgerinitiative pro Havelspange/Westtangente startet Onlinepetition

Die Bürgerinitiative pro Havelspange/Westtangente hat heute ergänzend zu der seit März laufenden klassischen Unterschriftensammlung eine Onlinepetition für den Verbleib der Havelspange im Bundesverkehrswegeplan gestartet.

Durch diese Onlinepetition bekommen alle interessierten Bürger die Möglichkeit, die Forderung nach einer sinnvollen verkehrspolitischen Langfristplanung für Potsdam auch online zu unterstützen.

Hier geht es direkt zur Onlinepetition:

Große Beteiligung an Bürgerversammlung in Neu Fahrland

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Die Initiatoren der Bürgerinitiative: Klaus Rietz, Carmen Klockow und Ralf Jäkel.

Etwa 30 interessierte Bürger nahmen heute an der Bürgerversammlung der Bürgerinitiative pro Havelspange / Westtangente in Neu Fahrland teil.

Neben interessanten Details zur Westtangente erläuterte Ralf Jäkel auch den bislang wenig beachteten letzten Teil dieses Verkehrsprojektes: die B2n, die nach Fertigstellung der Westtangente den „Ringschluss“ durch eine Verbindung zwischen B273 im Norden von Potsdam und der B2 bei Neu Fahrland herstellen würde. Durch diese Verbindung wäre eine vollständige Umfahrung der Stadt Potsdam von Neu Fahrland bis zum Sterncenter möglich, was den Ort Neu Fahrland, die Nedlitzer Straße und die Potsdamer Innenstadt zusätzlich um mehrere Tausend Fahrzeuge am Tag entlasten könnte. Dieses Projekt hatte im bisherigen Bundesverkehrswegeplan jedoch eine nachgeordnete Priorität, so dass sie – wenn überhaupt – erst nach der Westtangente geplant werden würde.

Momentan ist jedoch auch die Westtangente in Frage gestellt, wogegen sich die Bürgerinitiative mit zunehmendem Erfolg einsetzt. Es gibt sehr gute Neuigkeiten zur Zahl der bereits vorliegenden Unterschriften. Hierzu jedoch später mehr…

Bitte sammeln Sie weiter Unterschriften und unterstützen Sie eine nachhaltige Verkehrsplanung für Potsdam.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

 

Leserbrief: „Aus der Sicht einer berufstätigen Frau“

Von Cordula Jäkel, 23.05.2015

Aus der Sicht einer berufstätigen Frau – Ein gutes Gefühl

Der Himmel ist blau, die Sonne scheint und Feierabend, super. Nur noch ein kurzer Weg bis nach Hause. Im Reich der Freunde und Familie beginnt ein Stück neue Lebensqualität, ein Stück neu erkämpfte Freizeit. Gut, dass Politiker über ihren Schatten gesprungen sind und den Willen der Bürger unterstützt haben. Die Havelspange/Westtangente wurde nicht nur von der Bundesregierung wieder im Planverfahren mit aufgenommen, sondern die Bundesregierung hat die Brisanz der wachsenden Einwohnerzahl und damit die Zunahme des Autoverkehrs akzeptiert. Auch der Fahrradverkehr ist sicherer geworden, seit dem die Zeppelinstraße entlastet ist, der öffentliche Nahverkehr wurde weiter entwickelt, die Fahrtakte der Eisenbahn wurden verdichtet und es gibt sie wieder, die „Eule“, eine Schnellverbindung auf Schienen in Potsdam. Rettungsfahrzeuge können zeitnah ihre Ziele erreichen.

Träume? Zur Zeit noch. In 2 Bürgerversammlungen der BI Pro Havelspange/ Westtangente informierten sich ungefähr 50 Bürger über den Verlauf der Strecke und die Initiativen der überparteilichen Bürgerinitiative. Viele Bürger schilderten ihren täglichen Arbeitsweg und die Strapazen ihn zu bewältigen. Alternativen, wie Bahn oder Fahrrad sind für sich nicht möglich. Andere berichteten davon, dass auch die Bewältigung mit dem ÖPNV stressig ist, da die Züge überlastet sind oder der Arbeitsort mit dem Fahrrad auf Grund der Entfernung  nicht erreicht werden kann. Einheitlich wurde das Unverständnis darüber ausgesprochen, warum die Stadtverwaltung eine notwendige Entlastung nicht akzeptieren sollte und es gab nicht wenige Bürger, die bereit sind weiter Unterschriften zu sammeln, um ein Umdenken in der Politik zu bewirken.

Ich habe ein gutes Gefühl. An dieser Stelle Danke an alle die, die das Ziel nicht aus dem Auge verlieren, den Kopf nicht in den Sand stecken und vor allen Dingen ein Dank an die Politiker, die sich am Sachverhalt orientieren und entsprechend ihrem Wählerauftrag handeln, sich für das Wohl und die Zufriedenheit der Bürger einzusetzen. Danke an die Politiker, die den Mut hatten ihre Meinung zu ändern und inzwischen das Anliegen der überparteilichen Bürgerinitiative unterstützen.

Manchmal ist es wichtig einen Blick über den Tellerrand hinaus zu heben, dann ist es möglich, Träume wahr werden zu lassen. Dann ist es möglich, etwas für die Luftqualität und die Gesundheit der Bürger in der Stadt Potsdam zu tun.

Danke an die Politiker, die ihre Meinung noch ändern werden.

Mit freundlichen Grüßen

Cordula Jäkel