Auch das Umland will die Havelspange!

Auf der gemeinsamen Sitzung wichtiger Gremien der Potsdamer Stadtverordnetenversammlung und der Umlandgemeinden in dieser Woche wurde unter anderem ein Punkt sehr deutlich: Auch die die Umlandgemeinden wollen die Havelspange, weil sie die Chance auf eine echte Verkehrsentlastung der Region mit sich bringt. Sowohl Werders CDU-Fraktionschef Hermann Bobka als auch Elke Seidel (Grüne) aus Beelitz sprachen sich für die Havelspange aus.

Die Aussage der Gegner dieses Projektes, die immer wieder behaupten, dass das Umland das Projekt „Havelspange/Westtangente“ ablehnt, ist damit nicht mehr zu halten.

Es wird jetzt vielmehr Zeit, mit den angrenzenden Gemeinden eine ergebnisoffene Diskussion über eine zukunftsweisende Verkehrspolitik für die Region Potsdam zu beginnen und dabei sicherzustellen, dass die Havelspange als eine mögliche Komponente der Lösung im Bundesverkehrswegeplan weiterhin berücksichtigt wird.

Potsdam-TV: Interview mit Ralf Jäkel

Hier können Sie sich das heutige Interview mit Ralf Jäkel, einem der Initiatoren der Bürgerinitiative, nochmal in Ruhe ansehen.

Und kleine Korrektur: Ralf hat bei der Zahl der Unterschriften leider die Onlinepetition vergessen. Die korrekte Zahl der Unterschriften lautet 2.134 (1.820 + 314 in der Onlinepetition).

Mehr als 2.000 Unterschriften für Havelspange und Westtangente

Mittlerweile haben mehr als 2.000 Unterstützer sich an der Unterschriftensammlung für die Beibehaltung der Havelspange und Westtangente im Bundesverkehrswegeplan beteiligt.

Jede Unterschrift zählt und verdeutlicht den Verantwortlichen in der Politik, dass eine zukunftsweisende Lösung für den Verkehr in Potsdam gefunden werden muss.

Bitte sammeln Sie weiter Unterschriften – entweder „klassisch“ oder online:

Pressemitteilung vom 17.06.2015

Es sind noch nicht ganz drei Monate vergangen, seit sich die Bürgerinitiative pro Havelspange / Westtangente gegründet hat. Inzwischen konnten wir unser Anliegen zahlreichen Bürgern erläutern. Wir haben drei öffentliche Veranstaltungen durchgeführt. Vereinzelt vorgetragene Bedenken konnten wir ausräumen. Mit großer Mehrheit haben die Bürger, die wir angesprochen haben, unser gemeinsames Anliegen unterstützt. Sie halten die Schaffung der Umgehungsstraße für Potsdam für wichtig, um die mit der sowohl in der Stadt Potsdam als auch in den Nachbargemeinden permanent wachsenden Einwohnerzahl ebenfalls zunehmende Verkehrsbelastung der Potsdamer Innenstadt zu dämpfen. So können Staus und wiederholte Grenzwertüberschreitungen mit Schadstoffen vermieden werden. Mit der Umgehungsstraße und weiterer Verbesserung des ÖPNV kann Potsdam nachhaltig zukunftssicher aufgestellt werden.

Mit Stand von heute haben 1.720 Bürger mit ihrer Unterschrift unser Anliegen unterstützt. Das sind zu etwa 85% Einwohner Potsdams und dabei sind alle Stadtteile von der Innenstadt über die Großwohnsiedlungen bis hin zu allen Potsdamer Ortsteilen einschließlich Golm etwa gleichermaßen vertreten. Die übrigen Unterschriften stammen mehrheitlich aus den unmittelbar benachbarten Gemeinden Werder, Nuthetal, Michendorf, Schwielowsee, Stahnsdorf, Geltow, Brandenburg sowie Berlin.

Die Sicherung der Option für die Umgehungsstraße im Bundesverkehrswegeplan hat große Wichtigkeit für die Lebensbedingungen, die Wirtschaft und den Tourismus sowie den Umweltschutz und Katastrophenschutz im Raum Potsdam. Die Initiatoren der BI streben einen positiven Beschluß der StVV dazu an mit der Nachmeldung der Maßnahme im Bundesverkehrswegeplan. Wir danken allen Bürgern herzlich, die sich sehr engagiert bereits für das gemeinsame Anliegen ausgesprochen haben und sammeln weiter Unterschriften dafür. Infos für alle sind auf unserer Internetseite www.havelspange.de zu finden.